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Aktuelle und abgeschlossene Projekte der Bauleitplanung mit dem Schwerpunkt Gemengelage
Bebauungsplan Nr. 208 a N in Bochum - Auftraggeber: Stadt Bochum. Das ca. 10 ha große Areal im Bochumer Stadtbezirk Mitte umfasst gewerbliche und mischgebietstypische Bereiche. Ziel des Bebauungsplanes ist es, die Flächen für Produktions- und Dienstleistungsbetriebe zu sichern und Konflikte zwischen den Nutzungen Gewerbe, Verkehr und Wohnen zu lösen. Darüber hinaus soll die Anbindung an das überörtliche Verkehrsnetz optimiert werden.
Bebauungsplan Nr. 6073/025 ”Am Kleinforst” und Flächennutzungsplanänderung in Düsseldorf - Auftraggeber: Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG. Es handelt sich hier um ein ca. 2,5 km lang gestrecktes ehemaliges Bahngelände (Güterbahnhof Düsseldorf-Eller), das durch Brachflächen und ein ungeordnetes Nutzungsgemenge von Gewebebetrieben gekennzeichnet ist. Das insgesamt ca. 27,5 ha große Areal liegt in direkter Nachbarschaft zu Freizeit- und Naherholungsgebieten. Nachdem die Deutsche Bahn AG ihr Ziel, dort einen Containerbahnhof zu errichten, aufgegeben hat, wird unter Berücksichtigung landesplanersicher Gesichtspunkte und der umgebenden Freiflächen ein Nutzungskonzept erarbeitet, dass allen Nutzungen und Erfordernissen Rechnung trägt.
Bebauungsplan Nr. 2/07 ”Burggrafenstraße / Eiserne Hand” in Essen – Auftraggeber: Stadt Essen. Ziel der Planung ist die bedarfsorientierte und stadträumlich sinnvolle Steuerung der Einzelhandelsentwicklung sowie die Sicherung vorhandener Gewerbeflächen in einem ca. 7 ha großen bestehenden Gewerbegebiet. Darüber hinaus sind Konflikte zwischen den vorhandenen gewerblichen Nutzungen und bestehenden Wohnnutzungen zu vermeiden bzw. zu lösen.
Bebauungsplan E 5/II ”Dessauerstraße / Schenkendorfstraße” (11 ha), E 6/II ”Blumendeller Straße” (25 ha) und E 8a/II ”Frohnhauser Weg / Blumendeller Straße” in Mülheim-Heißen – Auftraggeber: Stadt Mülheim an der Ruhr. Ziel der Bebauungsplanänderungen für die ehemals bergbaulich genutzten Areale ist der Erhalt von Gewerbeflächen insbesondere für produzierende Betriebe sowie Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen und die Lenkung der Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben. Darüber hinaus sind Konflikte zwischen den vorhandenen gewerblichen Nutzungen und bestehenden Wohnnutzungen zu lösen. Die Erschließungssituation ist neu zu regeln.
Bebauungsplan Nr. 1/107 ”Saint Gobain” und 50. Änderung des Flächennutzungsplans in Wesseling – Auftraggeber: Stadt Wesseling. Bochum 2008. Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 14 ha und liegt in geringer Entfernung zur Wesselinger Innenstadt. Das Plangebiet und insbesondere benachbarte Freiflächen befinden sich inmitten eines dynamischen Entwicklungsprozesses. Im Rahmen eines städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerbs wurden 2001 verschiedene Bebauungs- und Nutzungskonzepte erarbeitet mit dem Ziel der Aufwertung und zum Teil Neuordnung der Innenstadt. Auf dieser Grundlage erfolgt derzeit die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers nördlich des Plangebietes. Durch die unmittelbare Nachbarschaft bestehender und geplanter Wohnnutzungen zum bestehenden Industriebetrieb Saint Gobain (Schleifmittelproduktion) haben die Aspekte des Immissionsschutzes und der Nutzungsverträglichkeit eine besondere Bedeutung. Ziel des Bebauungsplans Nr. 1/107 ist es, den Betriebsstandort inklusive seiner Entwicklungsperspektiven zu erhalten und gleichzeitig Immissionskonflikte zu lösen bzw. zu vermeiden.
Bebauungsplan Nr. 481 ”Waldteichstraße / Tannenstraße” in Oberhausen-Sterkrade – Auftraggeber: Stadt Oberhausen. Bochum 2007. Das ca 11,4 ha große Areal ist einerseits durch gewerblich-industriell genutzte Bereiche und andererseits durch eine ehemalige Werkssiedlung mit großen Gärten geprägt. Vor dem Hintergrund der Privatisierung der Werkssiedlung und der damit einhergehenden Verfestigung des Nebeneinanders unterschiedlicher Nutzungen hat der Bebauungsplan das Ziel, Bestand und Entwicklungsmöglichkeiten der vorhandenen Nutzungsstrukturen im Plangebiet (Wohnen, Gewerbe und Industrie) mittels Gliederung der Bereiche analog ihrer Vorprägung und Eignung weiterhin zu sichern und das räumliche Nebeneinander verträglich zu gestalten. Nutzungskonflikte werden vermieden bzw. minimiert.
Bebauungsplan Nr. 784 ”Gewerbegebiet Riemke-Süd” in Bochum - Auftraggeber: Stadt Bochum. Bochum 2006. Auf einem ca. 38 ha großen Areal, das überwiegend aus Betriebsflächen der ehemaligen Zeche Constantin II besteht, befinden sich neben Bahnanlagen und einem städtischen Betriebshof weite Bereiche brachliegender Flächen und ungenutzte oder nur gering genutzte Hallen. Es überwiegen gewerbliche bzw. gewerbeähnliche Nutzungen; in den Randbereichen befinden sich nach zwei Seiten auch durch Wohnnutzung geprägte Bereiche. Ziel des Bebauungsplanes ist es gemäß den übergeordneten Konzepten der Stadt Bochum die Fläche als gewerbliche Baufläche zu erhalten und die Ansiedlung ggf. entgegenstehender Nutzungen, insbesondere Einzelhandel und Vergnügungsstätten, städtebaulich sinnvoll zu steuern. Die vorhandenen bzw. potenziellen Konflikte zwischen Gewerbe und Wohnen sind zu bewältigen. Darüber hinaus wird durch die Festsetzung öffentlicher Verkehrswege die Verbesserung der verkehrlichen Situation im Plangebiet und dem Stadtteil Bochum-Riemke insgesamt vorbereitet.
Bebauungsplan Ka-69 für Gewerbe-, Misch- und Wohngebiete sowie ein Sondergebiet für den großflächigen Einzelhandel in Nettetal - Auftraggeber: Stadt Nettetal. Bochum 2006.
Bebauungsplan Nr. 257 ”Lange Trift” für ein Mischgebiet und ein Wohngebiet in Olsberg-Gevelinghausen - Auftraggeber: Stadt Olsberg. Bochum 2004.
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